Naturheilpraxis Renate Strohm: Heilpraktikerin in Kiel
Kinesiologie in Kiel

Ernährung

Natürlich spielt die Ernährung eine ganz wesentliche Rolle für die Gesundheit. Ihr Körper wird es Ihnen danken, wenn Sie vollwertige und naturbelassene Nahrung zu sich nehmen.


Gemüse und Obst

Ich empfehle meinen Patienten, viel Gemüse zu essen. Es gibt so unglaublich viele Sorten Gemüse und es lässt sich auf die unterschiedlichste Art und Weise zubereiten. Wurzelgemüse und Hokaidokürbis lange gekocht schmecken süßlich und stärken die Milzenergie.
Rohes Gemüse und Obst enthalten eine Vielzahl von Vitaminen, Mineralien, Enzymen und Spurenelementen und sind daher für die Gesundheit von ganz großer Bedeutung.
Solten Sie das Gefühl haben, kein Obst zu vertragen, versuchen Sie, es getrennt von anderen Nahrungsmitteln zu sich zunehmen. Oder essen Sie es zumindest nicht zusammen mit Getreide, das könnte zu Blähungen führen.
Grüne Blattsalate versorgen uns mit Bitterstoffen, die die Verdauungssäfte anregen.


täglich frische Kräuter

Sehr empfehlenswert ist es, jeden Tag eine handvoll frischer Kräuter zu essen, mehrere Sorten, möglichst frisch aus dem Garten. Die ätherischen Öle der Kräuter vertreiben Parasiten und Pilze im Darm und regen darüber hinaus die Produktion von Verdauungssekreten an.
Wer keinen Garten hat, kann alternativ dazu Sprossen und Keime ziehen, die haben die gleiche positive Wirkung.



Ist kein Kräuterbeet vorhanden, kann man aus seinem Garten auch ein paar kleine grüne Löwenzahnblätter pflücken. (Keine Handvoll, das wäre zuviel und bei Gallensteinleiden verzichtet man besser ganz auf den Löwenzahn!)
Löwnzahnblätter unterstützen die Leber beim Entgiften.
Auch Brennesselblätter (blutreinigend) lassen sich kleingehackt gut unter andere Kräuter oder Sprossen mischen und verzehren.


Zucker?

Zucker ist nicht nur ein Nahrungsmittel, sondern für manche Menschen leider auch ein Suchtmittel. Wenn sie abends eine halbe Tafel Schokolade essen, verspüren sie am nächsten Tag zur gleichen Uhrzeit einen Heißhunger auf eben genau noch einmal eine halbe Tafel Schokolade.
Die Bauchspeicheldrüse stellt Insulin zur Verfügung, genau so viel, wie benötigt wird. Wenn wir Zucker essen, benötigen wir mehr. Die Bauchspeicheldrüse stellt mehr her. Bei manchen Menschen ist die Bauchspeicheldrüse nicht ganz so flexibel. Deshalb haben sie am nächsten Tag, wenn sie am Vortag eine halbe Tafel Schokolade gegessen haben, zur gleichen Zeit diesen Heißhunger auf Süßes und das Gefühl, unterzuckert zu sein, wenn sie nicht noch einmal eine halbe Tafel Schokolade essen.

Leider ernährt der Zucker in unserem Darm auch unsere Parasiten und Pilze und ein ungünstiger Kreislauf beginnt.
Zucker kann ersetzt werden durch Ahornsirup, Agarvendicksaft, Reissirup oder Steviatropfen (ohne Zusatz von künstlichem Süßstoff).

Frisches Obst ist eine sehr gute Alternative zu den herkömmlichen Süßigkeiten und mit Zucker gesüßten Nachtischen und Joghurts.

Konserven, wie praktisch?

Die Spinne hat die beneidenswerte Fähigkeit, ihre Beute durch ein verabreichtes Gift immer frisch zu halten.
Ich dagegen freue mich über die Erfindung des Tiefkühlschrankes.



Trotzdem: die Chinesen sagen, Tiefkühlung zerstört das "Chi" der Nahrung, was soviel heißt wie Energie. Das Konservenkost die Vitamine zerstört, wissen wir ja schon länger. Also wäre es schön, das Essen so oft es eben möglich ist frisch zuzubereiten und selbst zu kochen. Damit umgehen wir auch all die vielen Lebesnmittelzusätze und Konservierungsstoffe, die in Fertigprodukten enthalten sind und oft Unverträglichkeiten auslösen. Ein gelegentliches Zurückgreifen auf den Tiefkühlschrank ist damit sicherlich auch vereinbar, denn die Vitamine bleiben der Tiefkühlkost ja nachweisbar erhalten.


... wir trinken das Wasser wie Moselwein ...

Tatsächlich ist Wasser das gesündeste Getränk. Es reinigt die Zellen. Auch wenn Kaffee oder Tee völlig ok sind, wäre es gut, täglich Wasser zu trinken.



In Bezug auf Ernährung etwas zu verändern bedeutet, auf Gewohnheiten zu verzichten, die uns lieb geworden sind. Wir machen uns Gedanken darüber, ob die gesünderen Sachen auch nur annähernd so gut schmecken werden wie das Gewohnte. Aber keine Sorge, der Geschmack stellt sich um. Über kurz oder lang mögen wir das Neue genauso gerne essen.
Das Positive ist, dass sich bei mehr naturbelassener Nahrung unsere Sinne wieder schärfen. Das bedeutet, das wir mit der Zeit dazu in der Lage sind, wieder intuitiv zu erkennen, was unser Körper an Nahrung braucht, so wie die Natur es für uns vorgesehen hat.